Irland
 Irland:
 Startseite
 Rundreisen buchen
 Hotels buchen
 Ferienwohnungen
 Land & Leute
 Wetter & Reisezeit
 Übernachten
 Irland aktiv
 Reiseberichte
 Kultur
 Feiertage Festivals
 Reiseführer Karte
 Irland Rundreisen
 Irland mit Kindern
 Natur
 Sehenswertes:
 Irland Allgemein
 Prähistorisches
 Museen
 Kulturerbe
 Parks & Gärten
 Städte in Irland:
 Belfast
 Dublin
 Limerick
 Wexford
 Cork
 Derry
 Donegal
 Killarney
 Sligo
 Waterford
 Armagh
 Cobh
 Kilkenny
 Galway
 Regionen:
 Achill Island
 Dingle Peninsula
 Ring of Kerry
 Slieve League
 Wicklow Mountain
 Kulinarisches:
 Irische Küche
 Irischer Whiskey
 Bier - Guinness
 Irische Pubs
 Interaktiv:
 Kontakt
 Impressum
 Empfehlungen:
 
 
 

Cork


Kinsale Port

Cork liegt im Süden Irlands. Der Name stammt von Corcaigh ab, das heißt so viel wie sumpfiges Land oder Marsch. Da die Stadt eng mit dem Wasser verbunden ist, ist dieser Name naheliegend. Cork ist eine Stadt der Brücken, es gibt insgesamt 25 davon. Viele der heutigen Straßen waren in früheren Zeiten Wasserwege.

Cork – eine Stadt voller Überraschungen

In Cork ticken die Uhren etwas anders. Die Einwohner sind bekannt für ihren eigentümlichen Dialekt, den man erst nach einer Gewöhnungsphase so richtig versteht. Seit 1921, als die Stadt Schauplatz des Unabhängigkeitskampfes war, trägt Cork den Beinamen „Rebell City“. Die Briten brannten damals das Zentrum nieder als Vergeltung für einen Anschlag. Und auch nur hier in der Region pflegt man das Bullet Spielen.

Generell ist die zweitgrößte Stadt Irlands natürlich immer einen Besuch wert. Bekannt ist die Stadt mit den 140.000 Einwohnern nicht nur als bedeutendes wirtschaftliches Zentrum und Industriezentrum der Region, sondern auch als Universitätsstadt mit leicht südländischem Flair. Cork war 2005 sogar Kulturhauptstadt Europas. Das mag auf den ersten Blick vielleicht erstaunlich sein, denn Cork hat keinen Stadtkern aus vergangenen Zeiten zu bieten. Historische Denkmäler, Bauten oder Ruinen sind daher Mangelware. Was kulturelle Angebote angeht, ist Cork aber wirklich herausragend.

Cork

Die Stadt liegt am Ufer des River Lee, dort wo sich die Trichtermündung des Flusses zum Cork Harbour verbreitert. Der Hafen ist einer der größten Naturhäfen Europas. Ringaskiddy und Little Island, die an Cork angeschlossenen Industriestandorte, haben jeweils einen eigenen Hafen. In diesem Industriegebiet befindet sich die Irish Steel Company, das größte Stahlwerk des Landes, und auch Chemie- und Pharmaindustrie von internationalem Rang. Ganz in der Nähe liegt auch die Hafenstadt Cobh, von der aus die Titanic ihre letzte Reise startete.

Besichtigung und Sehenswürdigkeiten

Mit einem Spaziergang von etwa zwei Stunden kann man die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt Cork abdecken. Wenn man sich irgendwo genauer umsehen möchte, dauert der Spaziergang natürlich etwas länger. Der River Lee fließt als North Channel und South Channel rund um die Insel, auf der das Zentrum liegt. Die Innenstadt von Cork ist überraschend klein und leicht zu überblicken. Die Sehenswürdigkeiten liegen dicht zusammen auf einem Gebiet, das sich etwa zwei Kilometer von Osten nach Westen und ca. eineinhalb Kilometer von Norden nach Süden erstreckt. Die Musikszene und die Pubs von Cork sind sehr bemerkenswert. Es lohnt sich, nach dem Spaziergang noch Zeit dafür einzuplanen.

Jede Besichtigung der Stadt sollte sinnvollerweise an der Tourist Office an der Grand Parade starten. Dort erhält man einen Stadtplan, sofern im mitgeführten Reiseführer keiner enthalten sein sollte, sowie viele weitere nützliche und interessante Informationen.

Ganz in der Nähe steht ein Denkmal aus dem Jahre 1906, das an die Aufstände des 19. Jahrhunderts erinnert. Von dort aus spaziert man über den Sullivan’s Quay. Danach biegt man wieder in die Grand Parade mit der Tourist Office ein. Die Grand Parade war übrigens früher ein Kanal. Von hier aus geht es links zum Bishop Lucey Park, wo man zwischendurch herrlich entspannen kann. Reste der alten Stadtmauer sind dort ebenfalls noch zu sehen. Wer sich zur rechten Seite wendet, kommt zum English Market.

Die St. Patrick Street, die ganz in der Nähe liegt, ist sozusagen eins von Corks Einkaufszentren neben der South Mall und der Grand Parade. Wer gerne einkauft, wird sich darüber freuen, dass hier ein großes Kaufhaus neben dem anderen liegt.

In der Nähe des Flusses steht ein Denkmal für Father Matthew. Dieser war ein bekannter Abstinenzler. Über den Lavitt’s Quay erreicht man schließlich Emmet Place. Dort steht auch die Crawford Municipal Art Gallery, die zeitgenössische Kunst und Bildhauerei zeigt. Die Galerie genießt nicht nur in Cork, sondern auch überregional einen sehr guten Ruf, denn hier sind auch wichtige irische Künstler vertreten. Unter anderem kann man Werke von Jack B. Yeats, Edith Somerville, Sean Keating, Harry Clarke und William Gerard Barry ansehen. Außerdem kann man im Café der Galerie ein ganz ausgezeichnetes Frühstück genießen.

Der Spaziergang führt am Neubau des Opernhauses aus dem Jahre 1965 vorbei zur viel gelobten Crawford Gallery. Von dort aus geht es weiter zum ehemaligen Custom House aus dem Jahre 1724.

Wer sich die Kirchen der Stadt Cork ansehen möchte, muss das Stadtzentrum verlassen, denn diese liegen etwas außerhalb. Die im neogotischen Stil erbaute St. Fin Barre’s Cathedral aus dem Jahr 1870 ist etwas abseits gelegen, aber die Shandon Church kann man bequem und schnell zu Fuß erreichen, wenn man nach dem Spaziergang zur Erkundung der Innenstadt einen kleinen Umweg macht. Vom Opernhaus aus überquert man die Brücke und folgt der Upper John Street bis zur Shandon Church oder St. Anne’s, wie die Kirche auch genannt wird. Die Kirche bzw. ihr „Pepperpot-Tower“ ist das Wahrzeichen Corks. Das Glockenspiel dieser Kirche mit den acht Tönen ist sehr bekannt. Fans von Kunsthandwerk sollten die ehemalige Butterbörse aus dem Jahr 1769, die ganz in der Nähe liegt, besuchen. Der Export von Butter trug ganz erheblich zum Reichtum der Stadt bei.

Die St. Peter’s Church aus dem Jahre 1788 in der North Main Street beherbergt eine stadtgeschichtliche Ausstellung, Cork Vision Centre genannt. Dort kann man sich verschiedene Videos ansehen und eine Miniatur der Stadt Cork im Maßstab 1:1500 bewundern.

Ein Museum der ganz anderen Art ist das Cork City Goal am Sunday’s Well, etwas außerhalb des Zentrums liegend. Dort kann man sich ein realistisches und sehr eindrucksvolles Bild vom Alltag in einem irischen Gefängnis des 19. Jahrhunderts verschaffen.

Von Cork aus geht’s weiter

Bus Éireann sorgt für regelmäßige Verbindungen in alle Landesteile. Der Busbahnhof ist am Parnell Place. Reiseinformationen bekommt man dort ebenfalls. Mit dem Bus erreicht man auch bequem den Fährhafen in Ringaskiddy, 16 Kilometer südöstlich von Cork. Von Ostern bis Oktober werden jeden Tag Hafenrundfahrten veranstaltet. Wer mag, kann auch eine Schiffsfahrt nach Cobh unternehmen. Dort hat der Passagier dann einige Stunden Aufenthalt, bevor die Rückfahrt ansteht.

Das wunderschöne Bantry House, eines der sehenswertesten Herrenhäuser in ganz Irland, in Bantry ist ein absolutes Muss für historisch Interessierte. Der Ort selbst hat nur knapp 3.000 Einwohner. Sehenswert ist aber auch das French Armada Centre, das über die aufgrund des schlechten Wetters gescheiterte Invasion der Franzosen im 1796 informiert.

In der Nähe von Cork liegt auch Bèalnàblath, ein winziger Ort, der über eine Gedenkstätte des Nationalhelden Michael Collins verfügt. Die Gedenkstätte wurde am Ort seines Todes errichtet.

Von Cork aus erreicht man auch Kinsale recht gut. Das ist ein malerisches Hafenstädtchen an der Südküste, auch Côte d’Azur Irlands genannt. Die Pubs und Restaurants sind berühmt und stark frequentiert. Vor allem bei Seglern ist Kinsale beliebt.

 

 
www.irland-tips.de 2008-2017 | Startseite | Seitenanfang